Quelle Argentinisches Fremdenverkehrsamt
Quelle Argentinisches Fremdenverkehrsamt
 

Länderinformation Peru

Reisezeit - Klima

Reisen nach Peru können zu jeder Jahreszeit unternommen werden Am schönsten ist die Andenregion in der Trockenzeit von ca. Mai bis Oktober, dem südamerikanischen Winter. Viel Sonne und sehr trockene Luft bei Tagestemperaturen von ca. 20 - 25 Grad, die Nachttemperaturen sinken nicht selten bis unter den Gefrierpunkt. Im Amazonas-Tiefland dagegen herrscht ganzjährig ein tropsich feuchtheißes Klima mit ergiebigen Regenfällen. Der wüstenartige Küstenstreifen in Peru hat ein trockenes und sonniges Klima mit Temperaturen um 25 Grad.

Einreise - Impfungen - Gesundheit

EU-Bürger und Schweizer benötigen einen noch mindestens 6 Monate nach Rückkehr gültigen Reisepass. Bei der Einreise müssen Sie eine sogenannte Touristenkarte ausfüllen und den abgestempelten Durchschlag sorgfältig für die Ausreise aufbewahren. Impfungen sind derzeit nicht vorgeschrieben, wir empfehlen jedoch: Malaria-Prophylaxe und Gelbfieber-Impfung (bei Amazonas-Reisen) sowie Tetanus-Schutz. Für eine Weiterreise in alle Länder Lateinamerikas ist eine Gelbfieber-Impfung vorgeschrieben. Ein wirksamer Sonnenschutz ist in den Anden unverzichtbar. Vor der Höhenkrankheit, Soroche genannt, ist niemand sicher, zur Abhilfe hat sich Coca-Tee sehr bewährt.


Bevölkerung

Peru hat eine Gesamtbevölkerung von ca. 25 Millionen Menschen. Etwa 50% der Einwohner Perus sind Indianer; 32% der Einwohner sind Mestizen (Mischlinge zwischen Weißen "in erster Linie Spaniern" und Indianern), etwa 12% sind Weiße. Außerdem leben u. a. Schwarzafrikaner und Ostasiaten im Land. Der größte Teil der Bevölkerung (ca. 70%) wohnt in den Städten. Der landesweit größte Ballungsraum liegt rund um die Hauptstadt Lima mit schätzungsweise acht Millionen Menschen. In den beiden Metropolen Trujillo und Arequipa konzentrieren sich jeweils eine Million Einwohner. Etwa die Hälfte der Peruaner lebt im Küstentiefland, 40% in der Gebirgsregion und 10% im Osten des Landes. Das am dünnsten besiedelte Gebiet ist das Amazonas-Tiefland mit knapp einem Zehntel der Bevölkerung auf rund zwei Dritteln der Gesamtfläche des Landes. Viele der im Gebirgsland der Anden lebenden Indianer haben die Bräuche und Überlieferungen ihrer Vorfahren bewahrt. Die an der Küste und in den Städten des Hochlandes siedelnden Weißen, Mestizen und Schwarzen haben einen modernen westlichen Lebensstil. Allerdings gibt es eine sehr hohe Arbeitslosigkeit, die nach inoffiziellen Schätzungen bis zu 50 Prozent der arbeitsfähigen Bevölkerung ausmacht.


Flora - Fauna

Die tropische Lage Perus und die abwechslungsreiche Topographie des Landes ließen eine überwältigende Artenvielfalt entstehen. In Peru findet man über drei Viertel aller Lebensräume, die auf der Erde vorkommen. Nationalparks und andere Schutzgebiete nehmen über 10 Prozent der Landesfläche ein. Drei Nationalparks wurden von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt, drei weitere Gebiete zu Biosphärenreservaten erklärt.

In der trockenen, sandigen Küstenebene herrscht Wüstenvegetation vor (Sträucher, Gräser und Knollenpflanzen). In der weiten, fruchtbaren Amazonasregion wächst dagegen eine Fülle von Bäumen, Kletterpflanzen und Kräutern; vertreten sind u. a. Mahagonibäume, Zedern, Kautschukbäume, Chinarindenbäume, Sarsapilla- und Vanillepflanzen sowie eine große Vielfalt tropischer Blütenpflanzen. In der zerklüfteten Sierra gibt es nur eine sehr spärliche Pflanzenwelt. Die Vegetation besteht vorwiegend aus Xerophyten (Trockenpflanzen), die sich einem zeitweiligen oder permanenten Wassermangel anpassen können (z. B. Mesquitebäume, Kakteen, Eukalyptusgewächse).

Auch die Tierwelt Perus ist vielfältig. In der Küstenebene und auf den der Küste vorgelagerten Inseln leben Möwen, Seeschwalben, Kormorane, Pelikane, Tölpel, Echsen und Skorpione, als auch Pinguine, Bobben und Seelöwen auf der Halbinsel Paracas. Die peruanischen Küstengewässer sind Lebensraum u. a. von Anchovis, Sardinen, Schellfischen, Seezungen, Makrelen, Flundern, Hummern und Garnelen. In der Sierra sind Alpacas (von der Familie der Lamas), Guanacos und Chinchillas verbreitet, bemerkenswerte Vogelarten dieser Region sind der Andenkondor und der Phoebe. Auch der Titicacasee und andere stehende Gewässer verfügen über ein reiches Fischleben. Zu den Tieren der tropischen Amazonasregion gehören Jaguare, Pumas, Ozelots, Gürteltiere, Faultiere und Pekaris (Nabelschweine), Ameisenbären, mehrere Dutzend Affenarten, Alligatoren, Schildkröten und eine Vielfalt von Schlangen und Insekten; an Vögeln gibt es hier Papageien, Flamingos und andere tropische Arten. Der Eingriff des Menschen in die Natur ist in manchen Gebieten allerdings sehr stark und der Bestand vieler Arten wird als leider bedroht eingestuft.


Sprache

Amtssprachen sind Spanisch und Quechua. Aymará wird teilweise gesprochen. In zahlreichen Urlaubsgebieten spricht man auch Englisch.


Essen & Trinken

Die peruanische Küche ist sehr vielseitig. An der Küste gibt es eine große Auswahl an Gerichten auf Basis von Fisch, wie der Seebrasse und Seezunge, sowie Meeresfrüchten wie Langusten, Muscheln, Tintenfisch und Krebsen. Ebenfalls viel verwendet werden Hühner- und Rindfleisch. Im Hochland werden viel Kartoffeln verwendet, sowie Quinoa, Weizen, Rind- und Schweinefleisch. Im Regenwald sind die Gerichte auf Süßwasserfische ausgerichtet. Fische wie der Paiche und der Dorado werden mit Yucca, Palmherzen und Kochbananen kombiniert. Die Auswahl an Früchten und Gemüse ist groß und besonders die Küste ist ein Paradies für Früchteliebhaber, denn hier ist nicht nur alles frisch (wie in ganz Peru), sondern dazu noch besonders günstig.


Geld - Nebenkosten - Trinkgelder

Währung: Nuevo Sol, 1,- USD = ca. 3,47 Nuevo Soles, Stand: August 2003.

Wir empfehlen die Mitnahme von US-Dollar in bar sowie einer EC-Karte mit "Maestro-Zeichen". Kreditkarten werden nur in größeren Städten akzeptiert.

Das Preisniveau in Peru ist etwas niedriger als in Deutschland. Für die Großstädte gilt dies nur bedingt.

Trinkgelder werden erwartet, für den Reiseleiter sind 2 - 3,- USD pro Tag angebracht.


Flughafengebühren

Es können örtliche Steuern anfallen. Flüge ins Ausland: USD 25,- Inlandsflüge: ca. USD 3,- bis 5,- pro Flug


Sicherheit

Im Allgemeinen ist es sicher in den Straßen Perus. Man kann dort in aller Ruhe spazieren gehen, einkaufen und sich umsehen. Aber Peru ist ein armes Land mit einem grossen Einkommensgefälle. Trickdiebstähle sind vor allem in den Touristenzentren relativ häufig.

Allerdings sollten Sie auch nicht zu misstrauisch sein: Die Peruaner sind im allgemeinen ein sehr herzliches und gastfreundliches Volk.

PromPeru